Humans in Hobos: Nanete Laima Ozola (English & Deutsch)

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I became aware of Nanete through Instagram. She posted a lot of pictures with her and her horse where she tagged us (hoboshoes). I directly thought how cool it is to see how our shoes are not just worn in Germany but also in other countries like Latvia. I think it is very cool to see what kind of very likeable and positive people like Nanete are out there wearing our shoes and having  their own story. This is why I wrote to her and asked her to send us her story. It took only a few days until she wrote to me: 

„My name is Nanete. I’m 19 years old and I’m from Latvia. I’ve been riding since I was 4 years old. I have a 7 years old gelding. His name is Roberts Lī and he’s the sweetest guy I’ve ever seen. We compete in show jumping. This season we are jumping at 110cm level. I met my horse almost 2 years ago. When we first started to work together it was really hard. Some days he made me want to quit riding. He was bucking and refusing to jump even on small jumps. He was a nightmare. He broke my confidence and because of him I had a lot of fractured bones. But I loved him too much to give up on him. I remember the day when I said to myself- Stop! You can’t keep on doing this. You have to start everything from the beginning.- And that’s what I did. We started with ground poles. Then moved on to really small cross rails. Then moved on to little jumps. All that time I was trying to work with one trainer. Sadly I felt like she never understood me. She was great but working with her didn’t feel right. So one day I decided to move to a new barn and to a ew trainer. And when I did that everything started to change. Me and my horse finally started to trust each other. He started to really love jumping. We started jumping higher and competing at a higher level. We even jumped 140cm high line of jumps and got 4th place in that course. Now after almost 2 years of being together with my horse I can say that all of the tears and broken bones have been worth it. And I am so proud of myself and my horse for everything we’ve accomplished. I wish that one day everyone can look at their journey and say that they are proud of what they’ve achieved.“


Auf Nanete bin ich über Instagram aufmerksam geworden. Immer wieder hat sie Bilder von sich und Ihrem Pferd Roberts Lī gepostet auf denen sie uns als “hoboshoes” verlinkt hat. Als ich mir ihr Profil etwas näher angesehen habe, dachte ich sofort wie cool es doch ist, dass unsere Schuhe nicht nur in Deutschland getragen werden, sondern zum Beispiel auch in Lettland. Das erfüllt einen irgendwie mit Stolz und Freude. Vor allem, wenn man dann auch noch auf wirklich sympathische, natürliche und offene Reiter trifft die so viel Spaß am Reiten haben und positive Energie vermitteln, wie Nanete.  Ich habe sie kurzerhand angeschrieben und sie gebeten uns etwas über sich und ihr Pferd zu erzählen und schon wenige Tage später hat sie mir Ihre Geschicht zu gesendet:

=> Nanete ist 19 Jahre alt kommt aus Lettland und reitet schon seit ihrem vierten Lebensjahr. Der Name ihres 7 Jahre alten Wallachs ist Roberts Lī und für sie ist er der süßeste Typ den sie je gesehen hat. Die beiden nehmen an Springturnieren teil. Diese Saison springen sie eine Höhe von 110cm, was in etwa dem A-Level (Anfang L-Level) entspricht.Für Nanete ist dies wirklich ein besonderer Schritt. Es war ein langer Weg mit sehr viel Arbeit für sie und Roberts Lī sich an das springen zu gewöhnen und einander zu vertrauen:

Es ist ungefähr zwei Jahre her, dass sie Ihr Pferd getroffen hat und als sie anfingen zusammen zu arbeiten, war dies ziemlich hart. Manchmal wollte sie wegen Roberts Lī sogar aufhören mit dem Reiten. Er buckelte und weigerte sich zu springen, nicht einmal über kleine Sprünge wollte er rüber. Es war der reinste Alptraum für sie. Er schaffte es ihre Zuversicht zu brechen und auch ein paar Knochen. Jedoch liebte Nanete ihr Pferd so sehr, dass sie es nicht schaffte ihn aufzugeben. Sie schreibt davon, dass sie sich noch ganz genau daran erinnert, wie sie eines Tages zu sich selbst sagte: „Stopp! So kannst du nicht weiter machen. Du musst von Anfang an starten!“ Und das war es auch was sie dann tat. Sie fingen ganz am Anfang mit Bodenstangen an, bevor sie zu sehr kleinen Kreuzsprüngen übergingen. Erst dann wurde mit sehr kleineren Sprüngen weiter trainiert. Die ganze Zeit über arbeitete sie eng zusammen mit der gleichen Trainerin, von welcher sie sich allerdings nie wirklich verstanden fühlte. Auch wenn die Trainerin an sich großartig war, fühlte es sich für Nanete immer falsch an mit ihr zusammen zuarbeiten. Dies ist auch der Grund, warum sie sich irgendwann dazu entschloss den Stall und auch  den Trainer zu wechseln wodurch mit einem Mal dann auch alles sehr besser wurde. Nanete und Roberts Lī starteten sich richtig zu vertrauen und der Wallach fing sogar an das Springen zu lieben. Die Sprünge wurden höher und auch die Turnier Levels wurden immer höher. Sie sind sogar schon 140cm gesprungen ( M-Level) und haben bei dieser Disziplin den 4ten Platz belegt.

Nanete ist sich sicher, dass sich diese 2 Jahre zusammen mit ihrem Pferd die Harte Arbeit, Knochenbrüche und Tränen sehr gelohnt haben. Sie ist stolz darauf was sie zusammen erreicht haben und hofft darauf, dass jeder andere auch seinen Weg geht und am Ende stolz darauf sein kann was er für sich erricht hat.

 

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